Possibile trasferimento per Pak Kwang-Ryong?

Il Thun FC, attualmente al quarto posto in classifica del campionato elvetico, ha chiesto al Basilea il prestito dell’attaccante coreano Pak Kwang-Ryong.
Il diciannovenne, che ha recentemetne segnato la prima rete nell’Axpo Premier League, è chiuso nell’attacco dei campioni in carica e potrebbe trovare più spazio nella squadra biancorossa.

«Das Tor wird Pak stärken»

«Das Tor wird Pak stärken»


Ein paar Brocken Englisch, Glückwünsche aus Bellinzona und ein Hundespaziergang in Lupsingen als Therapie zum Abschalten – die Geschichte von Kwang-Ryong Pak und seinem ersten Tor für den FC Basel. Von Christoph Kieslich

 

Wie ein Honigkuchenpferd strahlte er, als er aus der Fankurve des FCB zurück in die Katakomben der Pontaise kam und es war klar, was jetzt, an diesem freudvollen Abend noch bevorstand. FCB-Pressesprecher Josef Zindel nahm Kwang-Ryong Pak fürsorglich in Empfang und lenkte ihn erst einmal in die Garderobe. Und die kleine Journalistenschar durfte ein paar Witze machen, wer denn am besten Koreanisch dolmetschen könne.

Bernhard Heusler hätte mit Spanisch aushelfen können. Frisch aufpoliert beim Zwei-Tages-Trip nach Barcelona zum Champions-League-Viertelfinal. Immer wieder fasziniert von den Dimensionen der «Maschinerie Barça» ist der Präsident des FC Basel, der regelmässig Kontakt pflegt mit den Katalanen.

Gestern Nou Camp, heute Pontaise

Nun, nach dem Sieg in Lausanne, der den Club einen weiteren Schritt näher brachte Richtung ersten Meistertitel unter seiner Ägide, stand Heusler da und sinnierte über den Unterschied der Dimensionen. Gestern Camp Nou, heute Pontaise. Vom Fussball ganz zu schweigen.

«Es wäre unfair, das zu vergleichen», beeilte Heusler sich zu sagen, liess die Worte sacken, schaute noch mal hinaus aufs Spielfeld in der Lausanner Nacht und meinte, unaufgefordert und völlig ironiefrei: «Ich liebe den Schweizer Fussball. So, wie er ist, hat er sehr viel Charme.» Das kann ein Präsident sagen, der nicht bis zum Abpfiff des letzten Spieltages zittern muss.

«Ich bin so glücklich»

Kaum war es ausgesprochen, erschien Kwang-Ryong Pak wieder. Die Freude war ihm noch nicht aus dem Gesicht gewichen. Im Juni vergangenen Jahres war er zum FC Basel gestossen, quasi zeitgleich mit Joo-Ho Park. Ein Doppelpack aus Korea, der eine aus dem Süden, der andere aus dem Norden. So nahe beieinander und doch so weit entfernt.

Die sprachliche Hürde in Europa ist für beide hoch, und Kwang-Ryong büffelt fleissig die Sprache, die Brücken bauen soll: Englisch. Viel ist es noch nicht, was er anwenden kann, schon gar in aller Öffentlichkeit. Wahrscheinlich ist Josef Zindel in der Kabine das Wichtigste noch einmal durchgegangen mit dem baumlangen Kerl.

Der sagte, was alle erwartet hatten: «Ich bin so glücklich, weil es mein erstes Tor ist.» Und er sagte, was man in so einem Moment eben sagt: «Ich danke Alex Frei für die Flanke.» Er sagte auch noch: «Ich will mein Bestes für den FC Basel geben.» Mehr war nicht zu verlangen. Und dann entschuldigte sich Pak für sein Englisch. Dabei wären die Journalisten froh gewesen, sie hätten das auf Koreanisch von sich geben können.

Von der U21 abgezogen

Lange hat sich Kwang-Ryong Pak gedulden müssen, bis er diesen Abend des 4. April 2012 erleben konnte. Über Kurz- und Kürzesteinsätze war er bisher beim FC Basel nicht hinausgekommen, und eigentlich war auch Lausanne zunächst nicht eingeplant gewesen. Erst am Vortag wurde er von der U21, die gegen Münsingen in der 1. Liga zu spielen hatte (und verlor), abgezogen. Statt am Mittwoch nach Bellinzona zu reisen und dort beim grossen internationalen Turnier gegen Boca Juniors anzutreten, nahm er auf der Bank der Pontaise Platz.

In der 67. Minute, früher als sonst, wechselte ihn Heiko Vogel ein für Jacques Zoua. Und mit einem wild entschlossenen Hechtsprung in eine Eckballflanke von Alex Frei hinein, am verdutzten Fabio Coltorti vorbei, rammte der 1,88 Meter grosse Pak den Ball in der 87. Minute mit der Stirn zum 2:0-Endstand ins Tor. «Tore sind das Elixier für Stürmer», findet Heusler, «und dieses war nicht einmal einfach zu machen.»

Lohn für ein langes Warten

Der Trainer wollte um seine Einwechslung kein besonderes Aufhebens machen. Vogel urteilte nüchtern über über Qualitäten des 19-Jährigen: «Er bringt sehr viel mit. Nebst seiner Grösse und dem Kopfballspiel ist er sehr schnell und beweglich. Und mit rechts hat er mit den härtesten Schuss. Das Tor ist ein besonderer Moment für ihn. Ich gönne es ihm.»

Lausanne war Paks zwölfter Einsatz in der Super League (245 Minuten). Seine Qualitäten hat er im Cup und in Testspielen angedeutet und auch in der U21 hat er regelmässig getroffen. Aber das erste Tor in der Liga ist der Lohn für ein langes Warten und war überhaupt nur möglich, weil Marco Streller erstmals in dieser Saison aufgrund einer Gelb-Sperre fehlte.

Dieser Streller freute sich am Mittwoch als Zuschauer auf der Pontaise mit Pak: «Jeder gönnt ihm das. Ich finde ihn sehr talentiert und sehr anständig.»

Frei und Streller sind Paks Schicksal

«Unser Glück ist es, Frei und Streller zu haben», sagt Bernhard Heusler, «für andere ist es Schicksal.» Pak – mit 18 Jahren in in der Schweiz in einen für ihn völlig neuen Kulturkreis eingetaucht – habe gewusst, dass er bereit sein müsse, auf seine Chance zu warten. Deshalb, so Heusler mit Blick auf die Kaderzusammenstellung, wäre es auch übertrieben gewesen, einen Spieler mit Stammplatz-Anspruch als Stürmer Nummer 3 zu holen.

Jüngst holte sich Pak ein Erfolgslebnis mit der nordkoreanischen Nationalmannschaft, zu deren Stützen er mit seinen jungen Jahren bereits gehört. In der nepalesischen Hauptstadt Kathmandu schoss er sein Team mit einem Tor in den Final des AFC Challenge Cup, und ein an ihm verursachter Penalty leitete den 2:1-Turniersieg gegen Palästina ein.

Familienanschluss in Lupsingen

Wie es Kwang-Ryong Pak in den Monaten zuvor ergangen ist, kann Karl Messerli mit am besten ermessen. Der Unternehmer aus der Baselbiet war es, der mit seinen geschäftlichen Beziehungen nach Nordkorea und mit dem Sachverstand eines ehemaligen Nationalliga-A-Stürmers, am Transfer massgeblich beteiligt war.

Seit vergangenen Sommer wohnt Pak in Lupsingen im Haus seines väterlichen Beraters. Und Karl Messerli freute sich am Mittwoch ziemlich genauso wie sein Schützling: «Das wird ihm gut tun. Es war eine harte Zeit für ihn und ist es immer noch. Aber man kennt die Regeln im Fussball, weiss, dass es schwierig ist, in eine funktionierende Mannschaft zu kommen. Das hat Pak begriffen.»

Das Adrenalin und der Hundespaziergang

Messerli wollte Mittwochnacht auf Paks Heimkehr warten und kündigte an: «Mal schauen, wie es um das Adrenalin steht. Ansonsten schicke ich ihn noch mit dem Hund für einen Spaziergang raus.» Zu diesem Zeitpunkt hatte bereits die erste Grussadresse das Hause Messerli erreicht: Die U21 bat aus Bellinzona per SMS, Glückwünsche an Pak auszurichten: Man freue sich mit ihm mit. «Das Tor und alles drum herum», glaubt Messerli, «das wird Pak stärken.»

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PAK KWANG RYONG – 1992

Questo ragazzone (188 cm per 83 kili) è l’uomo della prima volta: entrando al 94esimo di Basilea-Otelul Galati, il 14 settembre scorso, è stato il primo nordcoreano a giocare la Champions League. Ha bissato questa impresa il giorno del suo diciannovesimo compleanno (nato a Pyongyang il 27 settembre 1992) giocando una decina di minuti addirittura all’Old Trafford, contro il Manchester United, infiammando i suoi “fans” per il duello al confine del 38esimo parallelo con Park Ji-Sung.

Inizia a giocare in patria con il Kigwancha, la squadra delle ferrovie (il Lokomotiv, per intenderci, del vecchio blocco socialista), dove si impone subito come uno dei talenti più puri della Corea popolare.
A soli 15 anni è convocato per partecipare al Mondiale under-17 che si gioca in SudCorea. Nel primo girone parte da titolare nelle prime due sfide (contro Inghilterra e Brasile) e gioca poco meno di un tempo nella sfida decisiva contro la Nuova Zelanda. Entra dalla panchina anche nella partita degli ottavi contro la Spagna di Bojan Krckic, che supera i coraeni 3-0. Pak, nonostante la giovanissima età, suscita buone impressioni, in particolare per il fisico già importante. Ma a brillare nella squadra coreana sono altri giocatori come An Il-Bon e Ri Myong-Jun, entrambi passati attraverso una breve esperienza europea (il primo in Serbia, in una serie minore, il secondo tra Lettonia e Danimarca).

A 17 è convocato in una nazionale Under-23 sperimentale che prende parte ai Giochi Est Asiatici, dove segna il primo gol in nazionale nella vittoria per 8-0 contro Macau. Si ripete pochi giorni dopo nella semifinale contro Hong Kong, conclusasi con la sconfitta ai rigori, dopo l’1-1 dei tempi regolamentari. Nella finalina 3-4° posto i nordcoreani sono superati dai “cugini” sudcoreani ai rigori.
Le ottime prestazioni di Pak gli aprono le porte della nazionale maggiore: l’esordio si registra nella Challenge Cup 2010 (coppa organizzata dall’AFC che vede la presenza delle cosiddette nazionali emergenti) nella partita contro il Turkmenistan, il 17 settembre. Due giorni dopo mette a segno anche la prima rete, contro il Kyrgyzstan, 4-0, partita in cui è partito da titolare. Nella manifestazione ha poi giocato altre due partite, la semifinale contro il Myanmar e la finale contro il Turkmenistan, dove ha giocato una grande cara fornendo diversi assist ai compagni, grazie alle sue sponde di testa. La RPDC ha poi centrato la vittoria finale, in seguito alla lotteria dei rigori.

La nazionale maggiore si stava preparando per i Mondiali sudafricani, dove Kim Jong-Hun, l’allenatore coreano, ha portato il gruppo storico, sacrificando i giovani come Pak. Pak rientra in nazionale ai Giochi Asiatici, giocati in Cina, dove, con la nazionale under-23 è arrivato ai quarti di finale, segnando una rete. A gennaio sbarca in Svizzera grazie al talent scout Karl Messerli (l’agente dei nordcoreani), dove è tesserato dalla società di Challenge League (la serie B elvetica) Wil FC. In squadra trova il terzino destro Cha Jong-Hyok (non più giovanissimo, 26 anni, ma un altro da tenere d’occhio). Nei primi 6 mesi, però, non può giocare per problemi relativi al permesso di soggiorno ed è obbligato a scendere in campo solo nelle amichevoli infrasettimanali. Le buone prestazioni, però, attirano l’attenzione degli osservatori del Basilea, che intrattiene ottimi rapporti con la squadra di Wil. Thorsten Fink, l’ex centrocampista della nazionale tedesca, allora allenatore del Basile si innamora di questo giocatore e decide di portarlo nella sua squadra, convocandolo subito in prima squadra, nonostante la giovane età e la mancanza di esperienza. Pak diventa la terza scelta per l’attacco dopo gli inamovibili “idoli di casa” Alex Frei e Marco Streller, stelle del Basel, usciti dalla cantera del club elvetico. Pak inizia alla grande nelle amichevoli estive segnando a ripetizione, timbrando il tabellino anche nella partita, valida per l’UhrenCup, contro il West Ham.
L’esordio in campionato è automatico: subentra all’86esimo nella prima sfida della stagione contro lo Young Boys. Da quel momento in poi Pak viene utilizzato con frequenza da Fink, pur partendo sempre dalla panchina. L’inizio di campionato del Basile non conferma le attese e spesso Pak viene lanciato nella mischia durante la partite con risultati da recuperare nei minuti finali. Non è però la situazione adatta per un “marcantonio” come lui.

Diverso è l’esordio nella The NextGen Series, la Champions League Under-19: segna una rete e sforna un assist nella partita contro il Tottenham, prima che il Basile venga raggiunto sul 2-2.
Pak timbra anche il cartellino in prima squadra con una doppietta nella sfida di Coppa di Svizzera contro l’Eschenbach, segnando addirittura due reti. Il 24 settembre gioca anche la prima partita da titolare in campionato, contro il Thun. La partita si conclude 1-1 e Pak colpisce una traversa con un imperioso stacco di testa. Il 17 ottobre, però, Thorsten Fink lascia la panchina del Basilea per allenare l’Amburgo, in Bundesliga. Il suo posto è preso dal suo assistente Heiko Vogel, che preferisce retrocedere momentaneamente Pak nella formazione Under-21. Pak mette a segno 6 reti nelle prime 4 partite e riconquista la prima squadre, giocando anche qualche minuto nella partita di Champions contro il Benfica.
Colleziona nel frattempo anche 3 partite nella nazionale nordcoreana nelle qualificazioni per il Mondiale 2014. Nonostante l’eliminazione dei coreani, Pak può essere considerato un vero eroe nel suo paese in quanto ha preso parte alla storica vittoria contro il Giappone del 15 novembre scorso, fornendo, grazie ad una delle sue “torri”, l’assist per il gol vittoria di Pak Nam-Chol. Segna anche un gol, inutile, nella sfida di qualificazione contro gli Emirati Arabi Uniti per le Olimpiadi di Londra: un rigore, completamente inventato dall’arbitro, qualifica infatti gli arabi.

Pak è il tipico attaccante torre, dotato di grande stazza. Ottimo nelle sponde, con le quali favorisce i compagni, può sfruttare tutta la sua forza fisica nelle mischie. Impegnato con le squadre minori mette in mostra anche un’ottima tecnica. Ancora da sgrezzare nei movimenti, non può che migliorare sotto il torchio della cantera del Basilea, da dove, negli ultimi anni, sono usciti Xherdan Shaqiri, Marco Streller, i fratelli Granit e Taulant Xhaka e Fabian Frei, asse portante della nazionale svizzera under-21 che ha raggiunto il secondo posto nel campionato europeo Under-21.
Fisicamente ricorda Mario Gomez, ma è decisamente meno “bomber”. Come movenze e disponibilità di sacrificarsi per il compagno di reparto ricorda lo svedese Kennet Andersson.

Lo spirito di sacrificio e la concentrazione negli allenamenti, oltre al basso costo sia di cartellino sia di “gestione” (per i nordcoreani ci si accorda direttamente con Pyongyang e gli stipendi sono decisamente bassi, al Wil prendeva poco più di 4 mila euro al mese, un’inezia), fanno di Pak un investimento interessante.

Marco Bagozzi

5-7 novembre: i coreani in Europa

Jong Tae-Se: gioca 70 minuti nella vittoria del Bochum contro il TSV 1860, 3-1

Cha Jong-Hyok: gioca tutta la partita persa 4-0 dal Wil FC contro il SR Delemont.

Pak Kwang Ryong: gioca tutta la partita (esce al 90') del Basile U21 contro il Wangen bei Olten, segnando una rete. Il video della partita:

 
 

28-30 ottobre: i coreani in Europa

Jong Tae-Se: in campo 84 minuti nella vittoria del Bochum contro l'Alemania Aachen, 1-0

Cha Jong-Hyok: in campo 90 minuti nella vittoria del Wil contro lo Stade Nyonnais, 3-1. Il Wil attualmente è terzo in classifica.

24 ottobre:
Pak Kwang-Ryong: momentaneamente "retrocesso" nell'U21 del Basilea, gioca 90 minuti e mette a segno una rete contro il Grasshoper U21.